Estlands E-Residency-Programm expandiert in 20 weitere Länder weltweit

Das E-Residency-Programm, das derzeit in Estland genutzt wird, wird in Kürze in 20 verschiedenen Ländern weltweit erweitert, hat die estnische Regierung in einer Erklärung angekündigt.

Die Erweiterung der digitalen ID-Karten für E-Residenten erfolgt nach der Vereinbarung zwischen dem estnischen Innenministerium, der Polizei und dem Grenzschutz sowie der BLS International Services Limited, SchengenVisaInfo.com berichte.

Südafrika, Brasilien, Singapur, Thailand und Japan gehören zu den ersten Ländern, in denen ein solches Programm angewendet wird.

„Ziel des Vertragsabschlusses ist es, die Verfügbarkeit von E-Residency in verschiedenen Teilen der Welt zu erhöhen. Anfang letzten Jahres wurde das Programm auf die USA und Japan ausgeweitet „, betonte die Leiterin der Abteilung für Staatsbürgerschafts- und Migrationspolitik im Innenministerium, Ruth Annus.

Er wies auch darauf hin, dass E-Einwohner bald digitale Ausweise in Welthauptstädten wie Johannesburg, Singapur, São Paulo und Bangkok erhalten würden.

Annus betonte, dass sich das E-Residency-Programm positiv auf den Wirtschaftssektor auswirken und der Staatskasse erhebliche Einnahmen bringen werde. Ihm zufolge würde dieses Programm auch dazu beitragen, Arbeitsplätze für estnische Menschen zu schaffen.


“ Von E-Residents gegründete Unternehmen werden das Unternehmertum wiederbeleben und Arbeitsplätze für die estnische Bevölkerung schaffen, was angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Situation besonders wichtig ist. In der koronaren und post-koronaren Welt dürfte E-Residency ein Leuchtfeuer für den Rest der Welt sein, um zu beweisen, dass die Wirtschaft ohne die Verpflichtung, international zu reisen, neu gestartet und angekurbelt werden kann „, betonte der Leiter der Abteilung für Staatsbürgerschafts- und Migrationspolitik im Innenministerium.

Estland hat am 1. Dezember 2014 sein E-Residency-Programm gestartet und ist damit das erste Land, das diese Art von Service anbietet.

Das E-Residency-Programm ermöglicht nicht-estnischen Zugang zu verschiedenen Dienstleistungen Estlands wie Bankwesen, Unternehmensgründung, Verarbeitung, Zahlung sowie Besteuerung.

Laut der von der estnischen Regierungsbehörde Statistic Estonia, dem E-Residency-Programm, veröffentlichten Statistik haben E-Residents weltweit über 1 Mrd. € an Wirtschaftstätigkeit durch estnische Unternehmen generiert.

Die Zahlen zeigen, dass die e-ansässige Bevölkerung weltweit um mehr als 68.000 Personen zugenommen hat, die etwa 13.000 neue estnische Unternehmen gegründet haben.

Die Zahlen der estnischen Statistik ergaben, dass im vergangenen Jahr bis zu 35 Mio. € von E-Residenten in Estland in Form von staatlichen Gebühren oder Steuern gezahlt wurden. Allein im vergangenen Jahr wurden mehr als 15 Mio. € von E-Residents gezahlt, was einer Steigerung von 12% gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Bereits im August gaben die estnischen Behörden bekannt, dass Internationale, die gegen das Gesetz des Landes verstoßen oder eine Bedrohung für die Öffentlichkeit darstellen, nicht am E-Residency-Programm Estlands teilnehmen dürfen. Die Ankündigung erfolgte durch das Innenministerium des Landes, durch eine Erklärung.

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